Niels Christian Hvidt

 

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Holy Father - be a carpet - Interview with General Abbess Tekla Famiglietti

"Please be a carpet, Holy Father...


"Heiliger Vater, seien Sie ein Teppich…


"Saint-Père, soyez un tapis…


"Santo Padre, sia un tappeto...


"Santo Padre, sea una alfombra…


"Santo Padre, seja um tapete...

















"Heiliger Vater,
seien Sie ein Teppich…


30Giorni, januar 2000

… damit sich die anderen auf einem weicheren Boden bewegen können." Das sagte Schwester Tekla oft zum Wojtyla-Papst. Die Generaloberin der von der hl. Birgitta gegründeten Kongregation des Allerheiligsten Erlösers erzählt von ihrer Arbeit für die Einheit der Christen.

Von Schwester Tekla Famiglietti heißt es, nur wenige würden soviele Seelen kennen wie sie. Jesús Castellano Cervera, Direktor der Päpstlichen HochschuleTeresianum in Rom nennt sie die "dritte Birgitta" (nach der hl. Birgitta, der Gründerin des Ordens des Allerheiligsten Erlösers, und Mutter Elisabeth Hesselblad, einer zum katholischen Glauben konvertierten schwedischen Lutheranerin, die den Orden zu Beginn des Jahrhunderts reformiert hat und die der Papst im nächsten Jahr seligsprechen wird). Für Henrik Ree Iversen, ehemaliger Botschafter Dänemarks in Rom, der Mutter Tekla gut kennt, ist die Generaloberin der Birgittinnen "heute die mächtigste Frau der katholischen Kirche." Die in Avellino geborene Tekla Famiglietti trat im Alter von nur 14 Jahren in den Orden der Birgittinnen ein und machte ihren Schulabschluß im Kloster. Seit 1981 leitet sie den Orden der Kongregation der Klosterschwestern des Allerheiligsten Erlösers der hl. Birgitta. In der Tat wurde sie im Februar dieses Jahres erneut zur Generaloberin gewählt. Ihre vierte Amtszeit wird sechs Jahre dauern. Seitdem Mutter Tekla Generaloberin ist, konnten weltweit 16 neue Häuser geöffnet werden, einschließlich in nordischen Ländern wie Dänemark und Schweden, Norwegen und Estland. Aber Schwester Tekla ist nicht nur die geschätzte Oberin von 500 Ordensschwester, sondern hat auch ihr Talent bei der Organisation von Studientagungen zum Thema Ökumenismus unter Beweis gestellt. Ein Gebiet, für das sie sich immer sehr eingesetzt hat und für das sie einen klaren und wissenden Blick hat. Und so war sie auch die treibende Kraft hinter der internationalen Studientagung "Die hl. Birgitta und das Heilige Jahr", die am 12. und 13. November 1999 in Rom stattfand. Zu diesem Ereignis waren 400 Christen aus aller Herren Länder angereist, von Skandinavien bis Polen. Die schwedische Königsfamilie war anwesend, die katholischen und lutherischen Bischöfe und Erzbischöfe Schwedens, Finnlands, Norwegens und Dänemarks: Sie alle waren nach Rom gekommen, um die Beiträge zu hören, die sich hauptsächlich um die Spiritualität der hl. Birgitta und um den Ökumenismus drehten.

Mutter Tekla, erzählen Sie uns bitte, wie Ihre Berufung entstanden ist.

MUTTER TEKLA FAMIGLIETTI:
Ich glaube, daß der Herr gut zu mir war, denn ich wußte seit meiner Kindheit, daß ich dazu berufen war, Ordensschwester zu sein. Ich komme aus einer streng katholischen Familie. Meine Eltern, meine drei Schwestern und meine zwei Brüder emigrierten nach Amerika, als ich bereits ins Kloster eingetreten war. Und ich habe sie nie in den USA besucht: aber nicht etwa, weil es Unstimmigkeiten gegeben hätte, sondern weil mich der Herr zu diesem vollkommenen Verzicht berufen hatte. Ich wollte immer Christus folgen, und das will ich immer noch, und diese grenzenlose Liebe habe ich in meinem Leben immer aufleuchten sehen. Auch wenn ich wußte, daß ich dazu berufen war, mein ganzes Leben Gott zu weihen, so habe ich doch lange gebraucht, um herauszufinden, welcher Orden der richtige für mich war. Als ich es schließlich herausgefunden hatte, war ich überglücklich: die Kongregation der Klosterschwestern des Allerheiligsten Erlösers der hl. Birgitta begeisterte mich bereits, als ich das erstemal mit ihr konfrontiert wurde. Ich konnte hier das richtige Gleichgewicht zwischen kontemplativem und aktivem Leben entdecken. Die ersten Jahre verbrachte ich in der Schweiz, in Lugano. Das Kloster dort ist wunderschön, in eine malerische Landschaft eingebettet. Ich habe 24 Jahre dort verbracht, die Hälfte davon als Äbtissin des Klosters.

Ist es einfach, als Generaloberin einem Orden mit 500 Schwestern vorzustehen?

MUTTER TEKLA:
Es ist vor allen Dingen eine Mission, ein Dienst der Kirche. Ob es einfach ist? Ich vertraue auf den Beistand meiner beiden großen Vorbilder: der hl. Birgitta und Mutter Elisabeth. Ich fühle mich ihnen sehr nah und spüre, daß ihr Segen auf mir und meinen Mitschwestern ruht und sie uns leiten. Ich suche im Gebet in ihrer Tradition und Gesellschaft zu bleiben und hoffe, auf diese Weise die heilige Freundschaft mit den Heiligen zu verwirklichen, jene, die wir im Glaubensbekenntnis bekennen, wenn wir sagen: "Ich glaube an die Gemeinschaft der Heiligen…" Ich befinde mich außerdem in der glücklichen Lage, auf die Unterstützung meiner Mitschwestern zählen zu können, und zwar sowohl in der Arbeit als auch im Gebet. Und wenn es also oft auch schwer sein mag, so ist es doch nie ein Kreuz, das zu schwer zu tragen wäre. Es ist eine Berufung, die nicht nur aus dem Orden ergeht, sondern aus der Kirche. Es ist die Kirche, deren demütiger Teil wir sind, die mich dazu beruft, diesen Orden mit all meiner Kraft und der Kraft Christi zu leiten.

Was hat sich in all den Jahren, seitdem Sie in den Orden eingetreten sind, am meisten in Ihrem Leben verändert?

MUTTER TEKLA:
Ich würde sagen, daß das, was mich am meisten verändert und mich am meisten gelehrt hat, das Leiden war. Seit 1981 leide ich an verschiedenen Krankheiten und mußte mehrere Operationen über mich ergehen lassen. Wenn man viel gelitten hat, versteht man mehr und man sieht den Herrn und seine für uns in göttlicher Liebe erlittenen Leiden in einem anderen Licht. Und ebenso verändert sich auch das Verhältnis, das man zu den anderen hat. Ich fühle mich den Menschen, die leiden, heute näher als früher. Und dieses Leid war auch für mein geistliches Leben von größter Bedeutung. Bei einer meiner längsten Operationen, die fünf Stunden gedauert hat, war ich nur einen Schritt vom Tod entfernt, und diese Erfahrung war für mich die Erfahrung Christi und hat meinem Leben eine andere Perspektive gegeben.

Welches sind die Charismen Ihres Ordens?

MUTTER TEKLA:
Es sind drei; zunächst einmal das Lob des Herrn, dann die Sühne und schließlich die Einheit. Das erste, das Lob des Herrn, ist nicht nur etwas, das getan wird, wenn wir uns in der Kirche versammeln, um zu beten. Wir sind darum bemüht, daß das Lob des Herrn das Blut ist, das in den Adern fließt. Im täglichen Leben, selbst in den einfachsten Aufgaben, die wir mit Liebe zum Herrn erfüllen wollen, wie wir das konkret Tag für Tag in unserem liturgischen Leben tun. Das Wesen des Lobes des Herrn ist ihn zu lieben, unabhängig von der Tageszeit oder dem, was wir gerade tun. Das zweite: die Sühne. Christus ist das Kruzifix. Man kann keine Schwester sein, wenn man nicht Christus als Alles hat, sich seine Sendung zueigen macht und sein Erlösungswerk für die Menschheit fortsetzt. Und das können wir eher mit dem, was wir sind, tun, als mit dem, was wir machen. Ich habe oft dem Papst geschrieben, daß wir, genau wie Christus, unser Leben der Kirche anbieten. Wir bieten das an, was wir anbieten können, aber das größte Geschenk sind wir selbst. Das Geschenk unser selbst ist ein Geschenk der Sühne, und meiner Meinung nach ist es von allergrößter Wichtigkeit.
Das dritte Charisma hängt mit dem zweiten zusammen. Wir geben uns selbst in der Sühne für einen besonderen Zweck, und dieser Zweck ist die Einheit. Wenn ich von Einheit spreche, denke ich nicht nur an den von den Theologen ausgehandelten Ökumenismus. Ich denke vor allen Dingen an das Gebet Christi: "Vater, mach, daß sie ein Leib seien!" Es ist die Einheit zwischen Einzelpersonen, Einheit in der Familie, Einheit in der Kirche und zwischen den verschiedenen Kirchen, allgemeine Einheit in der Welt von heute, aber mehr als alles andere ist es die Einheit in uns selbst, die persönliche Einheit mit Gott und mit unserem inneren Sein.
Birgitta wollte und förderte die Einheit in ihrer Zeit. Auch Mutter Elisabeth wollte das, wenn sie auch in einer anderen Epoche gelebt hat. Zur Zeit Birgittas war die Kirche des Abendlandes noch eins, was sich nach der Reformation geändert hat. Mutter Elisabeth hat versucht, die Berufung Birgittas fortzusetzen und, mit derselben Kraft Birgittas, gründete sie diesen Orden neu, den es inzwischen in den nordischen Ländern gar nicht mehr gab.
Als ich Mutter Elisabeth kennenlernte, erkannte ich sofort, daß sie ein Mensch mit außergewöhnlichen Fähigkeiten war, aber ihr Hauptmerkmal war, daß sie den Herrn besaß. Sie war kein normaler Mensch, sondern ein Mensch, der Christus besaß, und Christus besaß sie.

Wie leben Ihre Schwestern in Ländern wie Dänemark, wo die katholische Kirche eine Minderheit darstellt?

MUTTER TEKLA:
Ich versuche immer, den Schwester beizubringen, daß es nicht wichtig ist, ob sie sich in einem katholischen Land befinden oder nicht, ob sie in einer Welt des Materialismus leben oder nicht, solange nur Gott in ihrem Herzen lebt. Birgitta wollte, daß sie wie ein Licht für alle Menschen sein sollten, und zwar sowohl direkt, durch den Kontakt mit den Menschen, als auch indirekt, durch unsere Gebete. Der Herr ist es, der einschreiten muß. Selbst wenn das einzige Resultat eines neuen Ordenshauses nur das Heil einer einzigen Seele sein sollte, die sonst niemals zu Christus gefunden hätte, hätte sich die Gründung dieser Institution doch gelohnt.

Wie könnte man Ihrer Meinung nach einer größeren Einheit in der Kirche näherkommen?

MUTTER TEKLA:
Ich glaube an einen "Freundschafts-Ökumenismus". Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil sprach man viel darüber. Doch jetzt ist es an der Zeit, konkrete Ergebnisse zu sehen! Es gibt gewisse Barrieren, die fallen müssen und wir müssen uns davon überzeugen, daß wir einander nach vielen Jahrhunderten der Trennung nahe sind. Ich denke, daß die Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung im Oktober vergangenen Jahres dazu dienen kann, zu zeigen, daß wir nicht mehr so weit voneinander entfernt sind und daß wir noch vereinter sein können. Und ebenso glaube ich auch, daß das Große Jubiläum eine Gelegenheit dafür sein kann, dieses Streben weiter voranzutreiben. Jede Seele ist auf der Suche, und daher suchen wir Christus gemeinsam und beten gemeinsam. Das war der Hauptgrund der Begegnung, die wir gerade in Rom abgehalten haben. Sie sollte die Basis darstellen, einander zu begegnen und, vor allen Dingen, gemeinsam zu Gott zu beten. Gott zeigt uns immer neue Wege, um zusammenzusein.
Das Wichtigste ist das Vorantreiben eines Dialogs im Geist der Liebe unseres Herrn. Zum Papst sage ich immer: Heiliger Vater, seien Sie ein Teppich, damit die anderen auf einem weicheren Boden gehen können! Wir müssen einander begegnen und dürfen von unseren Brüdern nur das Beste erwarten.


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"Please be a carpet, Holy Father...

30Giorni, januar 2000

...that others may walk on softer ground". This is what Mother Tekla often says to Pope John Paul II. The Abbess General of the Order of the Most Holy Savior, founded by Saint Brigid, talks about her work for Christian unity

It is said that few people know as many souls as Mother Tekla Famiglietti does. Jesús Castellano Cervera, Director of the Pontifical Teresianum University in Rome, has called her "the third Brigid" (after Saint Brigid who founded the Order of the Most Holy Savior, and Mother Elizabeth Hesselblad, the Swedish Lutheran who converted to the Catholic faith and who reformed the Order at the beginning of this century; the Pope will beatify her next year). Henrik Ree Iversen, former Ambassador of Denmark to Italy, knows Mother Tekla, Abbess General of the Brigidine Sisters, well. He calls her "the mightiest woman in the Catholic Church today." Born in Avellino, South Italy, Tekla Famiglietti joined the Order of the Brigidine Sisters at the young age of 14 and completed her studies in the convent. Since 1981, she has headed the Order of the Most Holy Savior of Saint Brigid. Last February, she was re-elected Abbess General for a fourth six-year term. During Mother Tekla"s leadership, 16 new houses have been opened worldwide, including new institutes in Nordic countries such as Denmark, Sweden, Norway and Estonia. But Mother Tekla is not only the esteemed superior of 500 sisters but has also proved to be an excellent organizer of study seminars on ecumenism, a field in which she is strongly committed and of which she has a clear and conscious vision. She was the driving force, for example, of the international seminar on "Saint Brigid and the Holy Year" held on November 12 and 13, 1999 in Rome. This event attracted 400 Christians of all denominations - from Scandinavia to Poland - to Rome. Also present was the Swedish Royal Family, as well as bishops and archbishops of the Catholic and Lutheran Churches of Sweden, Finland, Norway and Denmark. They came to Rome to hear discussion which focused on the spirituality of Saint Brigid and on ecumenism.

Tell us how your vocation was born.

MOTHER TEKLA FAMIGLIETTI:
I think God has been very good to me, for I knew God had called me to be a nun since my early childhood. I come from a family of devout Catholics. My whole family emigrated to the United States - my parents, my three sisters and my two brothers - when I was already in the convent. So I never visited them in the United States, not because of any division in the family, but because the Lord called me to this complete abandonment. I wanted and still want to follow Christ, whose infinite love I have always felt to shine on my life. Even though I knew I had been called to consecrate my entire life to God, it took me some time before I found the Order I felt to be right for me. When I finally found it I was very pleased: the Order of the Most Holy Savior of Saint Brigid suited me the moment I encountered it. For me it has the right equilibrium of contemplative and active life. My first years in the convent were spent in Lugano in Switzerland. It was a gem of a convent situated amidst marvelous nature. I lived there for 24 years and was abbess for 12 of those years.

Is it hard to be Abbess General of an Order of over 500 sisters?

MOTHER TEKLA:
It is first of all a mission, service to the Church. Is it hard? I trust in the assistance of my two great examples, Saint Brigid and Mother Elizabeth. I feel them very close, guiding and blessing me and the sisters that work with me. I try to stay in the embrace of their tradition and companionship through prayer and in this way I try to put the holy friendship with the saints into practice that we profess in the Creed when we say "I believe in the communion of Saints …". I also feel really blessed by the support of the sisters, both through their work and their prayers, so no - it may be heavy but it is never a cross too heavy to carry. It is a vocation that does not only proceed from the Order but from the Church. It is the Church, of which we are a humble part, and it calls me to lead this Order with all my power and with the power of Christ.

What has been the biggest change in your life in all these years as a nun?

MOTHER TEKLA:
I would say that what has changed me and taught me the most in life is suffering. I have had a number of illnesses since 1981 and many operations. Having suffered greatly, one has a better understanding of the Lord and his suffering, borne for us in divine love. We see it in a different light. Likewise, relationships with other people change. I feel closer to people who suffer than I used to. My suffering has also meant a great deal to my spiritual life. During one of my longest operations, over five hours long, I was close to death and this experience, which to me was an experience of Christ, put my life in a different perspective.

What are the charisms of your Order?

MOTHER TEKLA:
Our Order has three charisms: the first, praising God, the second, reparation, and the third, unity. The first, praising God, is not only something we do when we gather in church to pray. We seek to let the praise of God be the blood that flows in our veins. We do it in our everyday lives, in the smallest tasks we try to fulfil with love for Christ, just as we do it concretely in our daily liturgy. The main content of praising God is to love him, whatever the time of day or our occupation. The second is reparation. Christ is the Crucified One. It is not possible to be a nun without having Christ as the All, espousing his mission, continuing his own work of humanity"s redemption. This we do through what we are, rather than through what we do. I have written many times to the Pope that, like Christ, we offer our lives to the benefit of the Church. We offer whatever gift we are able to offer, but the greatest gift we can give is the gift of ourselves. This gift of ourselves is a gift of reparation, and I consider it to be very important. The third is directly related to the second. We give ourselves in reparation for a specific purpose, and this purpose is unity. When I talk about unity I am not thinking only of the ecumenism negotiated among theologians. I think more than anything else of the prayer of Jesus: "Father, let them be joined in one body!". It is unity among individuals, unity in families, unity in the Church and among the different churches, unity in general in the world today, but more than anything else it is unity inside ourselves, personal unity with God and with our inner being. Brigid sought and promoted unity in her time. Mother Elizabeth wanted the same, although she lived in a different time. In Brigid"s time, the Church in the West was still united, whereas the Reformation changed that situation. Mother Elisabeth sought to continue Brigid"s vocation and, with Brigid"s same strength, she re-established this Order that had ceased to exist in the Nordic countries. When I came to know Mother Elisabeth, I immediately realized that she had been a person of extraordinary gifts, but her main qualification was that she possessed the Lord. She was not just a normal person, but a person who possessed Christ, and Christ possessed her.

How do the sisters feel who live in countries such as Denmark where the Catholic Church represents a minority?

MOTHER TEKLA:
I always try to teach the sisters that it is not important if they are in a Catholic country or not, if they live in a materialistic environment or not, for God lives in every heart. Brigid wanted us to be a light to all human beings, be it directly through our contact with people or indirectly through our prayers. It is the Lord who must intervene. Even if the only fruit of a new foundation is the salvation of a single soul who would not have found Christ otherwise, it is worth the entire foundation.

How do you see the way towards greater unity in the Church?

MOTHER TEKLA:
I believe in an "ecumenism of friendship". There was protracted discussion after the Second Vatican Council. Now it is time for concrete results! There are certain barriers that have to fall and we have to feel that we are close to one another after so many centuries of separation. I believe the signing of the Augsburg Declaration last October can help to show that we are no longer so far from each other, and that we can become yet more united. Likewise, I believe that the Great Jubilee can be an opportunity for taking this quest even further. Every soul is searching, so let us search for Christ together and pray to him together. This was the main scope of the conference we have just held here in Rome. It was to provide a platform on which we could meet and, more than anything, pray to God together. God always gives us new ways of getting together. The most important thing is to promote dialogue in the spirit of the charity of our Lord. I always say to the Pope: Holy Father, be a carpet, that others may walk on softer ground! We must meet, expecting the best from our brothers.


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"Saint-Père,
soyez un tapis…

30Giorni, januar 2000

…de sorte que les autres puissent marcher sur un terrain plus doux ".
C"est ce que dit souvent mère Tekla au Pape Karol Wojtyla. La supérieure générale de l"Ordre du Saint-Sauveur, fondé par sainte Brigitte, raconte le travail accompli pour l"unité des chrétiens

On dit de mère Tekla Famiglietti qu"il y a peu de gens qui connaissent autant d"âmes qu"elle en connaît. Jesús Castellano Cervera, directeur de l"Université Pontificale Teresianum de Rome, l"a appelée " la troisième Brigitte " (après sainte Brigitte, fondatrice de l"Ordre du Saint-Sauveur, et mère Elisabeth Hesselblad, luthérienne suédoise convertie à la foi catholique, qui a réformé l"Ordre au début du siècle et que le Pape béatifiera l"anné.

Durant la période où mère Tekla a été supérieure générale, 16 nouvelles maisons ont été ouvertes dans le monde, y compris dans les pays nordiques comme le Danemark, la Suède, la Norvège et l"Estonie. Sœur Tekla est non seulement la supérieure estimée de 500 sœurs, mais elle s"est aussi avérée être aussi une excellente organisatrice de conférences sur l"œcuménisme, domaine dans lequel elle s"est profondément engagée et dont elle a une vision très claire et très lucide. Elle a été, par exemple, le moteur de la rencontre internationale d"étude sur " Sainte Brigitte et l"Année Sainte ", qui s"est déroulée, à Rome les 12 et 13 novembre 1999 ; un événement qui a amené à Rome 400 chrétiens de toutes les appartenances, de la Scandinavie à la Pologne. Ont assisté à cette rencontre la famille royale de Suède, les évêques et les archevêques catholiques et luthériens de Suède, de Finlande, de Norvège et du Danemark, qui sont arrivés à Rome pour écouter les interventions centrées surtout sur la spiritualité de sainte Brigitte et sur l"œcuménisme.

Mère Tekla, parlez-nous de la façon dont est née votre vocation.

MÈRE TEKLA FAMIGLIETTI:
Je crois que le Seigneur a été très bon avec moi, parce que j"ai su dès mon enfance que j"avais été appelée à être sœur. Je viens d"une famille catholique fervente. Mes parents, mes trois sœurs et mes deux frères ont émigré aux Etats-Unis, alors que j"étais déjà au couvent. Aussi ne suis-je jamais allée les trouver là-bas : non pas qu"il y eût un désaccord entre nous, mais parce que le Seigneur m"a appellé a la vie contemplative.

J"ai passé mes premières années de vie conventuelle à Lugano, en Suisse. Ce monastère plongé dans une nature merveilleuse est un bijou. Je suis restée là pendant 24 ans, dont la moitié comme mère abbesse du monastère.

La tâche d"une mère supérieure d"un Ordre qui compte plus de 500 sœurs est-elle difficile ?

MÈRE TEKLA:
C"est avant tout une mission, un service pour l"Église. Est-ce difficile ? J"ai confiance dans le secours de mes deux grands exemples : sainte Brigitte et mère Elisabeth. Je les sens très proches, je sens qu"elles me guident et qu"elles me bénissent ainsi que mes sœurs. Je cherche à rester dans leur tradition et leur compagnie à travers la prière, essayant de cette façon de mettre en pratique l"amitié sacrée avec les saints, celle dont nous faisons profession dans le Credo lorsque nous disons : " Je crois dans la communion des saints… ". Je me sens, de plus, heureusement bénie par le soutien des sœurs, que ce soutien passe à travers leur travail ou à travers leurs prières. Aussi, même si cela peut être lourd, ce n"est jamais une croix " trop lourde " à porter. C"est une vocation qui vient non seulement de l"Ordre, mais de l"Église. C"est l"Église, dont nous sommes une humble partie, qui m"amène à conduire cet Ordre avec toutes mes forces et la force du Christ.

Qu"est-ce qui a le plus changé dans votre vie depuis le grand nombre d"années que vous êtes devenue sœur ?

MÈRE TEKLA:
Je dirais que ce qui m"a le plus changé et le plus appris dans ma vie, ce sont les souffrances. J"ai eu depuis 1981 toute une série de maladies et j"ai subi beaucoup d"opérations. Lorsque l"on a beaucoup souffert, on comprend mieux et on voit sous une lumière différente le Seigneur et ses souffrances, supportées pour nous dans l"amour divin. De la même façon, les rapports avec les autres changent aussi. Je me sens plus proche qu"avant des personnes qui souffrent. Et ces souffrances ont eu une signification très importante, notamment pour ma vie spirituelle. Durant l"une des opérations les plus longues qui a duré plus de cinq heures, j"ai failli mourir, et cette expérience, qui a été pour moi une expérience du Christ, a donné à ma vie une perspective différente.

Quels sont les charismes de votre Ordre ?

MÈRE TEKLA:
Il y en a trois : le premier, la louange du Seigneur, le second, la réparation et le troisième, l"unité. Le premier, la louange du Seigneur, n"est pas seulement quelque chose qui se fait lorsque nous nous réunissons à l"Église pour prier. Nous cherchons à faire en sorte que la louange du Seigneur soit le sang qui court dans nos veines. Dans la vie de tous les jours, dans les tâches les plus banales et quotidiennes que nous cherchons à accomplir avec amour pour le Christ, exactement comme nous le faisons concrètement dans notre liturgie de tous les jours. Le contenu principal de la louange du Seigneur, c"est de l"aimer, quels que soient le moment de la journée ou l"occupation qui est alors la nôtre. Deuxièmement, la réparation. Le Christ est le Crucifix. Il n"est pas possible d"être sœur sans considérer le Christ comme le Tout, en épousant sa mission, en continuant son œuvre de rédemption de l"humanité. Et cela, nous pouvons le faire avec ce que nous sommes plutôt qu"avec ce que nous faisons. J"ai écrit très souvent au Pape que, comme le Christ, nous offrons nos vies au profit de l"Église. Nous offrons les dons que nous sommes en mesure d"offrir, mais le don le plus grand que nous pouvons faire est le don de nous-mêmes. Le don de nous-mêmes est un don de réparation, et je le considère comme quelque chose de très important.
Le troisième charisme est directement lié au second. Nous nous donnons nous-mêmes en réparation pour un but spécifique, et ce but, c"est l"unité. Lorsque je parle d"unité, je ne pense pas seulement à l"œcuménisme négocié par les théologiens. Je pense avant tout à la prière de Jésus : " Père, fais qu"ils soient unis en un seul corps ! ". Il s"agit de l"unité entre les individus, de l"unité dans les familles, de l"unité dans l"Église et entre les différentes Églises, de l"unité en général dans le monde d"aujourd"hui, mais plus que toute autre chose, c"est l"unité à l"intérieur de nous-mêmes, l"unité personnelle avec Dieu et avec notre être intérieur.
Brigitte voulait et promouvait l"unité à son époque. Mère Élisabeth voulait la même chose, même si elle a vécu à une époque différente. À l"époque de Brigitte, l"Église d"Occident était encore unie, tandis que par la suite, la Réforme a changé la situation. Mère Élisabeth a cherché à continuer la vocation de Brigitte, elle a refondé cet Ordre qui avait désormais cessé d"exister dans les pays nordiques.
Quand j"ai connu Mère Élisabeth, j"ai immédiatement compris qu"il s"agissait d"une personne douée de dons extraordinaires, mais sa caratéristique principale est qu"elle possèdait le Seigneur. Ce n"était pas une personne normale, mais une personne qui possédait le Christ, et le Christ la possédait.

Comment se sentent vos sœurs qui vivent dans des pays comme le Danemark, où l"Église catholique représente une minorité ?

MÈRE TEKLA:
Je cherche toujours à faire comprendre aux sœurs qu"il n"est pas important qu"elles se trouvent dans un pays catholique, qu"elles vivent dans une culture matérialiste ou non, car Dieu vit dans chaque cœur. Brigitte voulait que nous fussions pour tous les êtres humains, soit directement, soit par nos prières. C"est le Seigneur qui doit intervenir. Même si le seul fruit d"une nouvelle maison était le salut d"une seule âme qui, autrement n"aurait jamais réussi à trouver le Christ, cela vaudrait l"institution de la maison entière

Comment voyez-vous le chemin vers une unité plus grande de l"Église ?

MÈRE TEKLA:
Je crois en un " œcuménisme de l"amitié ". Après le Concile Vatican II, on en a longuement parlé. Ils est temps maintenant de passer aux résultats concrets ! Il y a des barrières qui doivent tomber et nous devons nous convaincre que nous sommes proches les uns des autres, après tant d"années de séparation. Je crois que la signature de la Déclaration d"Augsbourg d"octobre dernier peut servir à montrer que nous ne sommes plus aussi éloignés entre nous et que nous pouvons devenir encore plus unis. De la même façon, je crois que le Grand Jubilé peut être une occasion pour aller plus loin dans cette recherche. Toutes les âmes cherchent, cherchons donc le Christ ensemble et prions ensemble. C"était là le but principal de la rencontre que nous venons d"avoir à Rome. Il s"agissait de fournir une base sur laquelle se rencontrer et, plus que tout, de prier ensemble. Dieu nous donne toujours de nouvelles voies pour être ensemble.
Ce qu"il y a de plus important, c"est d"instaurer un dialogue dans l"esprit de la charité de Notre Seigneur. Je dis toujours au Pape : Saint-Père, soyez un tapis, de sorte que les autres puissent marcher sur un terrain plus doux ! Nous devons nous rencontrer et nous attendre à recevoir de nos frères ce qu"il y a de meilleur.



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"Santo Padre,
sia un tappeto...


30Giorni, januar 2000

...così che altri possano camminare su un terreno più morbido".
Così dice spesso madre Tekla a papa Wojtyla. La superiora generale dell"Ordine del Santissimo Salvatore, fondato da santa Brigida, racconta il suo lavoro per l"unità dei cristiani

Si dice di madre Tekla Famiglietti che in pochi conoscono tante anime quante ne conosce lei. Jesús Castellano Cervera, direttore del Pontificio Ateneo Teresianum di Roma, l"ha definita "la terza Brigida" (dopo santa Brigida, fondatrice dell"Ordine del Santissimo Salvatore, e madre Elisabeth Hesselblad, luterana svedese convertita alla fede cattolica, che ha riformato l"Ordine all"inizio del secolo e che il Papa beatificherà il prossimo anno). Per Henrik Ree Iversen, ex ambasciatore danese in Italia, che conosce bene madre Tekla, la superiora generale delle Suore Brigidine, è "la donna più potente nella Chiesa cattolica oggi". Nata ad Avellino, Tekla Famiglietti è entrata nell"Ordine delle Suore Brigidine a soli 14 anni, portando a termine gli studi in convento. Dal 1981 è a capo dell"Ordine del Santissimo Salvatore di santa Brigida. A febbraio di quest"anno è stata infatti rieletta superiora generale per il suo quarto mandato, che durerà sei anni. Durante il periodo in cui madre Tekla è stata superiora generale sono state aperte ben 16 nuove case in tutto il mondo, inclusi Paesi nordici come Danimarca, Svezia, Norvegia ed Estonia. Ma suor Tekla, oltre a essere la stimata superiora di 500 suore, si è dimostrata anche un"ottima organizzatrice di conferenze di studio sull"ecumenismo, campo nel quale è fortemente impegnata e su cui ha una visione chiarissima e consapevole. Ad esempio, è stata la forza motrice dell"incontro internazionale di studio "Santa Brigida e l"Anno Santo", svoltosi a Roma il 12 e 13 novembre 1999, evento che ha portato a Roma 400 cristiani di tutte le appartenenze, dalla Scandinavia alla Polonia. Erano presenti la famiglia reale svedese, i vescovi e gli arcivescovi cattolici e luterani di Svezia, Finlandia, Norvegia e Danimarca, giunti a Roma per ascoltare gli interventi che si sono concentrati soprattutto sulla spiritualità di santa Brigida e sull"ecumenismo.

Madre Tekla, ci parli di come è nata la sua vocazione.

MADRE TEKLA FAMIGLIETTI:
Credo che il Signore sia stato molto buono con me, perché sin dall"infanzia sapevo che ero stata chiamata ad essere una suora. Vengo da una fervente famiglia cattolica. I miei genitori, le mie tre sorelle e i miei due fratelli emigrarono negli Stati Uniti quando io ero già in convento. Così non sono mai andata a trovarli negli Stati Uniti: non perché ci fossero dissapori, ma perché il Signore mi chiamava a questo abbandono completo. Volevo e voglio sempre seguire Cristo, il cui infinito amore ho sempre visto risplendere nella mia vita. Anche se sapevo che ero stata chiamata a consacrare tutta la vita a Dio, mi ci è voluto del tempo prima che trovassi l"Ordine che sentivo fosse giusto per me. Quando alla fine l"ho trovato, ero molto contenta: l"Ordine del Santissimo Salvatore di santa Brigida mi appassionò sin da quando l"ho incontrato la prima volta: c"era il giusto equilibrio tra vita contemplativa e vita attiva. Ho passato i primi anni di vita conventuale a Lugano, in Svizzera. Quel monastero è un gioiello, immerso in una natura meravigliosa. Sono stata lì per 24 anni, la metà dei quali come madre badessa del monastero.

È difficile il compito di una madre superiora di un Ordine con oltre 500 suore?

MADRE TEKLA:
È innanzitutto una missione, un servizio alla Chiesa. È difficile? Confido nell"assistenza dei miei due grandi esempi: santa Brigida e madre Elisabeth. Le sento molto vicine, sento che guidano e benedicono me e le mie sorelle. Cerco di restare nella loro tradizione e compagnia attraverso la preghiera, tentando in tal modo di mettere in pratica la sacra amicizia con i santi, quella che si professa nel Credo quando diciamo: "Credo nella comunione dei santi...". Mi sento inoltre felicemente benedetta dal sostegno delle suore, sia attraverso il loro lavoro sia con le loro preghiere. Quindi anche se può essere pesante, non è mai una croce "troppo" pesante da sopportare. È una vocazione che deriva non soltanto dall"Ordine, ma dalla Chiesa. È la Chiesa, di cui siamo un"umile parte, che mi chiama a condurre quest"Ordine con tutte le mie forze e la forza di Cristo.

Cosa è cambiato di più nella sua vita in tutti questi anni trascorsi da quando è diventata suora?

MADRE TEKLA:
Direi che ciò che mi ha cambiato e insegnato di più nella vita sono le sofferenze. Dal 1981 ho avuto una serie di malattie e ho subito molte operazioni. Dopo aver sofferto molto, si capisce meglio e si vede sotto una luce diversa il Signore e le sue sofferenze, sopportate per noi nell"amore divino. Analogamente, anche i rapporti con gli altri cambiano. Mi sento più vicina alle persone che soffrono rispetto a prima. E queste sofferenze hanno avuto un significato importantissimo anche per la mia vita spirituale. Durante una delle operazioni più lunghe, che è durata più di cinque ore, sono stata a un passo dalla morte, e questa esperienza, che per me è stata esperienza di Cristo, ha posto la mia vita in una prospettiva diversa.

Quali sono i carismi del suo Ordine?

MADRE TEKLA:
Sono tre: primo, la lode del Signore, secondo, la riparazione e terzo l"unità. Il primo, la lode del Signore, non è soltanto qualcosa che si fa quando ci riuniamo in Chiesa per pregare. Cerchiamo di fare in modo che la lode del Signore sia il sangue che ci scorre nelle vene. Nella vita di tutti i giorni, nei compiti più banali e quotidiani che cerchiamo di svolgere con amore a Cristo, proprio come facciamo concretamente nella nostra liturgia giornaliera. Il contenuto principale della lode del Signore è amarlo, a prescindere dal momento della giornata o dall"occupazione in cui ci troviamo. Secondo, la riparazione. Cristo è il Crocifisso. Non è possibile essere suora senza avere Cristo come il Tutto, sposando la sua missione, continuando la sua opera di redenzione dell"umanità. E questo possiamo farlo con ciò che siamo, piuttosto che con ciò che facciamo. Ho scritto molte volte al Papa che, come Cristo, offriamo le nostre vite a beneficio della Chiesa. Offriamo i doni che siamo in grado di offrire, ma il dono più grande che possiamo fare è il dono di noi stesse. Il dono di noi stesse è un dono di riparazione, e io lo considero importantissimo.
Il terzo carisma è legato direttamente al secondo. Diamo noi stesse in riparazione per uno scopo specifico, e questo scopo è l"unità. Quando parlo di unità non penso soltanto all"ecumenismo negoziato dai teologi. Penso più di ogni altra cosa alla preghiera di Gesù: "Padre fa" che siano uniti in un solo corpo!". È unità tra individui, unità nelle famiglie, unità nella Chiesa e tra le diverse Chiese, unità in generale nel mondo oggi, ma più di ogni altra cosa è l"unità dentro noi stessi, l"unità personale con Dio e con il nostro essere interiore.
Brigida voleva e promuoveva l"unità ai suoi tempi. Madre Elisabeth voleva la stessa cosa, anche se ha vissuto in un"epoca diversa. All"epoca di Brigida, la Chiesa d"Occidente era ancora unita, mentre in seguito la Riforma ha cambiato la situazione. Madre Elisabeth ha cercato di continuare la vocazione di Brigida e, con la stessa forza di Brigida, ha rifondato quest"Ordine che aveva ormai smesso di esistere nei Paesi nordici.
Quando ho conosciuto madre Elisabeth ho capito immediatamente che si trattava di una persona dai doni straordinari, ma la caratteristica principale era che lei possedeva il Signore. Non era una persona normale, ma una persona che possedeva Cristo, e Cristo possedeva lei.

Come si sentono le sue sorelle che vivono in Paesi come la Danimarca, dove la Chiesa cattolica rappresenta una minoranza?

MADRE TEKLA:
Cerco sempre di insegnare alle suore che non è importante se si trovano in un Paese cattolico o no, se vivono in una cultura materialista o no, poiché Dio vive in ogni cuore. Brigida voleva che noi fossimo una luce per tutti gli esseri umani, sia direttamente, attraverso il contatto con le persone, sia indirettamente, con le nostre preghiere. È il Signore che deve intervenire. Anche se l"unico frutto di una nuova casa fosse la salvezza di una sola anima che altrimenti non sarebbe mai riuscita a trovare Cristo, questo varrebbe l"istituzione di tutta la casa.

Come vede la via verso una maggiore unità nella Chiesa?

MADRE TEKLA:
Credo in un "ecumenismo dell"amicizia". Dopo il Concilio Vaticano II se ne è parlato a lungo. Ora è tempo di risultati concreti! Ci sono certe barriere che devono cadere e noi dobbiamo convincerci che siamo vicini gli uni agli altri dopo così tanti secoli di separazione. Credo che la firma della Dichiarazione di Augusta dell"ottobre scorso possa servire a dimostrare che non siamo più così distanti tra noi e che possiamo diventare ancora più uniti. Analogamente, credo che il Grande Giubileo possa essere un"occasione per far proseguire ulteriormente questa ricerca. Ogni anima è in cerca, quindi cerchiamo Cristo insieme e preghiamolo insieme. Questo era lo scopo principale dell"incontro che abbiamo appena tenuto qui a Roma. Era per fornire una base su cui incontrarci e, più di ogni altra cosa, pregare Dio insieme. Dio ci dà sempre nuove vie per stare insieme.
La cosa più importante è promuovere un dialogo nello spirito della carità di nostro Signore. Io dico sempre al Papa: Santo Padre, sia un tappeto, così che altri possano camminare su un terreno più morbido! Dobbiamo incontrarci, aspettandoci il meglio dai nostri fratelli.


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"Santo Padre,
sea una alfombra…


30Giorni, januar 2000

…para que los demás puedan caminar sobre un terreno más suave". Le dice a menudo la madre Tekla al papa Wojtyla. La superiora general
de la Orden del Santísimo Salvador, fundada por santa Brígida, nos habla de su labor por la unidad de los cristianos

Dicen de la madre Tekla Famiglietti que hay pocos que conozcan tantas almas como ella. Jesús Castellano Cervera, director del Pontificio Ateneo Teresianum, la ha definido como "la tercera Brígida" (después de santa Brígida, fundadora de la Orden del Santísimo Salvador, y de la madre Elisabeth, luterana sueca convertida a la fe católica, que reformó la Orden a principios de siglo y que el papa beatificará el próximo año). Para Henrik Ree Iversen, ex embajador danés en Italia, que conoce bien a la madre Tekla, la superiora general de la Orden, es "hoy la mujer más poderosa en la Iglesia católica". Nacida en Avellino (Italia), Tekla Famiglietti entró en la Orden con sólo 14 años, y terminó sus estudios en el convento. Desde 1981 es la superiora de la Orden del Santísimo Salvador de santa Brígida. En febrero de este año fue reelegida superiora general para su cuarto mandato, que durará seis años. Durante el periodo en que la madre Tekla ha sido superiora general se han abierto 16 casas nuevas en todo el mundo, incluidos países nórdicos como Dinamarca, Suecia, Noruega y Estonia. Pero sor Tekla, además de ser la estimada superiora de 500 religiosas, ha demostrado también que es una estupenda organizadora de conferencias de estudio sobre el ecumenismo, terreno en el que trabaja con ahínco y del que tiene una visión muy clara y consciente. Ella fue el verdadero motor del encuentro internacional de estudio "Santa Brígida y el Año Santo", que se celebró en Roma los días 12 y 13 de noviembre de 1999, acontecimiento que congregó en Roma a 400 cristianos de todas las confesiones, desde Escandinavia a Polonia. Estuvieron presentes la familia real sueca, los obispos y arzobispos católicos y luteranos de Suecia, Finlandia, Noruega y Dinamarca para escuchar las intervenciones que se centraron sobre todo en la espiritualidad de santa Brígida y en el ecumenismo.

Madre Tekla, háblenos del nacimiento de su vocación…

MADRE TEKLA FAMIGLIETTI:
Creo que el Señor ha sido muy bueno conmigo, porque desde mi infancia yo sabía que había sido llamada para ser monja. Vengo de una ferviente familia católica. Mis padres, mis tres hermanas y mis dos hermanos emigraron a los Estados Unidos cuando yo estaba en el convento. No he ido nunca a verlos a los Estados Unidos, y no porque estuviésemos enfadados, sino porque el Señor me llamaba a este abandono completo. Quería y sigo queriendo seguir siempre a Cristo, cuyo infinito amor he visto resplandecer continuamente en mi vida. Aunque sabía que había sido llamada para consagrar toda mi vida a Dios, pasó tiempo antes de encontrar la Orden que consideraba justa para mí. Cuando al final la encontré, me alegré mucho: la Orden del Santísimo Salvador de santa Brígida me apasionó desde que la conocí: había en ella el justo equilibrio entre vida contemplativa y vida activa. He pasado los primeros años de vida conventual en el monasterio de Lugano, Suiza. Un monasterio que es una joya, en medio de una naturaleza maravillosa. Allí pasé 24 años, la mitad de ellos como madre abadesa.

¿Es difícil la tarea de la madre superiora de una Orden con más de 500 hermanas?

MADRE TEKLA:
Ante todo es una misión, un servicio a la Iglesia. ¿Difícil? Confío en la ayuda de mis dos grandes ejemplos: santa Brígida y madre Elisabeth. Las siento muy cercanas, siento que nos guían y bendicen. Trato de seguir su tradición y compañía mediante la oración, intentando de este modo poner en práctica la sagrada amistad con los santos, la que se profesa en el Credo cuando decimos: "Creo en la comunión de los santos…". Además me siento felizmente bendita por la ayuda de mis hermanas, tanto por medio de su trabajo como de sus oraciones. Así pues, aunque puede ser cansado no es nunca una cruz "demasiado" pesada. Es una vocación que no nace solamente de la Orden, sino también de la Iglesia. Es la Iglesia, de la que somos una parte humilde, la que me llama a guiar esta Orden con todas mis fuerzas y la fuerza de Cristo.

¿Qué es lo que más ha cambiado en su vida durante todos estos años que han pasado desde que se hizo monja?

MADRE TEKLA:
Diría que lo que más me ha cambiado y enseñado en la vida son los sufrimientos. Desde 1981 he padecido una serie de enfermedades y me han hecho muchas operaciones. Después de haber sufrido mucho, se comprende mejor y se ve con otros ojos al Señor y los sufrimientos que padeció por nosotros en el amor divino. Análogamente, también las relaciones con los demás cambian. Ahora me siento más próxima que antes a las personas que sufren. Y estos sufrimientos han tenido un significado muy importante también en mi vida espiritual. Durante una de las operaciones más largas, que duró más de cinco horas, estuve a un paso de la muerte, y esta experiencia, que es para mí experiencia de Cristo, le dio a mi vida una perspectiva nueva.

¿Cuáles son los carismas de su orden?

MADRE TEKLA:
Son tres: primero, la alabanza del Señor; segundo, la reparación y tercero, la unidad. El primero, la alabanza del Señor, no es solamente algo que se hace cuando nos reunimos en la iglesia para rezar. Intentamos que la alabanza del Señor sea la sangre que nos corre por las venas. En la vida de todos los días, en las tareas más simples y diarias que tratamos de hacer con amor a Cristo, precisamente como hacemos concretamente en nuestra liturgia diaria. El contenido principal de la alabanza del Señor es amarlo, prescindiendo del momento del día o de la tarea que estamos haciendo. Segundo, la reparación. Cristo es el Crucificado. No es posible ser monja sin considerar a Cristo el Todo, abrazando su misión, continuando su obra de redención de la humanidad. Y esto lo podemos hacer con lo que somos, más que con lo que hacemos. Le he escrito muchas veces al Papa que, al igual que Cristo, ofrecemos nuestras vidas en beneficio de la Iglesia. Ofrecemos los dones que podemos ofrecer, pero el don más grande que podemos hacer es el don de nosotras mismas. El don de nosotras mismas es un don de reparación, y yo lo considero muy importante.
El tercer carisma va unido directamente al segundo. Nos ofrecemos en reparación con un fin específico, y este fin es la unidad. Cuando hablo de unidad no pienso solamente en el ecumenismo negociado por los teólogos. Pienso sobre todo en la oración de Jesús: "¡Padre, haz que estén unidos en un solo cuerpo!". Es unidad entre individuos, unidad en las familias, unidad en la Iglesia y entre las distintas Iglesias, unidad en general en el mundo de hoy, pero ante todo es unidad dentro de nosotros mismos, la unidad personal con Dios y con nuestro ser interior.
En sus tiempos Brígida quería y promovía la unidad. La madre Elisabeth quería lo mismo, aunque vivió en una época diferente. En la época de Brígida, la Iglesia de Occidente todavía estaba unida, después la Reforma protestante cambió la situación. La madre Elisabeth trató de seguir la vocación de Brígida, y con la misma fuerza que Brígida, reformó esta Orden que había desaparecido en los países nórdicos.
Cuando conocí a la madre Elisabeth comprendí inmediatamente que se trataba de una persona con dones extraordinarios, pero la característica principal es que ella poseía al Señor. No era una persona normal, sino una persona que poseía a Cristo, y Cristo la poseía.


¿Cómo se sienten sus hermanas que viven en países como Dinamarca, donde la Iglesia católica es una minoría?

MADRE TEKLA:
Trato siempre de enseñarles a las hermanas que no es importante que estén en un país católico o no, que vivan en una cultura materialista o no, ya que Dios vive en cada corazón. Brígida quería que fuéramos una luz para todos los seres humanos, tanto directamente, mediante el contacto con las personas, como indirectamente, con nuestras oraciones. Es el Señor quien debe intervenir. Aun si el único fruto de una nueva casa fuera la salvación de una sola alma que sin ella no habría encontrado nunca a Cristo, vale la pena la institución de toda la casa.

¿Qué piensa del camino hacia una mayor unidad en la Iglesia?

MADRE TEKLA:
Creo en un "ecumenismo de la amistad". Después del Concilio Vaticano II se ha hablado largo y tendido. Ahora es el momento de resultados concretos. Existen algunas barreras que deben caer y debemos convencernos de que estamos cerca los unos de los otros después de tantos siglos de separación. Creo que la firma de la Declaración de Augsburgo el pasado octubre puede servir para demostrar que no hay tanta distancia entre nosotros y que podemos llegar a estar más unidos. Igualmente creo que el Gran Jubileo puede ser una ocasión para hacer que continúe esta búsqueda. El alma busca, por tanto busquemos a Cristo juntos y recémosle. Este era el objetivo principal de la reunión que acabamos de celebrar en Roma. Su objetivo era dar una base en la que encontrarnos y, sobre todo, rezar juntos a Dios. Dios ofrece siempre nuevas vías para estar juntos.
Lo más importante es promover el diálogo en el espíritu de la caridad de nuestro Señor. Le digo siempre al Papa: Santo Padre, sea usted una alfombra, para que los demás puedan caminar en un terreno más suave. Debemos encontrarnos, esperando lo mejor de nuestros hermanos.


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"Santo Padre,
seja um tapete...


30Giorni, januar 2000

...de tal forma que outros possam caminhar sobre um terreno mais macio". É o que Madre Tekla, freqüentemente, diz ao papa Wojtyla. A superiora geral da Ordem do Santíssimo Salvador, fundada por Santa Brígida, fala de seu trabalho para a unidade dos cristãos

Quando se fala de Madre Tekla Famiglietti, se diz que poucos conhecem tantas almas como ela. Jesús Castellano Cervera, diretor do Pontifício Ateneu Teresianum de Roma, definiu-a "a terceira Brígida" (depois de santa Brígida, fundadora da Ordem do Santíssimo Salvador, e madre Elisabete Hesselblad, luterana sueca, convertida à fé católica, que reformou a Ordem no início do século, e que o Papa beatificará no próximo ano). Para Henrik Ree Iversen, ex-embaixador dinamarquês na Itália, que conhece bem madre Tekla, a superiora geral das Irmãs Brigidinas, é "a mulher mais poderosa na Igreja católica hoje". Natural de Avellino, Tekla Famiglietti entrou na Ordem das Irmãs Brigidinas aos 14 anos, concluindo os estudos no convento. Desde 1981 está na direção da Ordem do Santíssimo Salvador de santa Brígida. Com efeito, em fevereiro deste ano, foi reeleita superiora geral para o seu quarto mandato, que durará seis anos. Durante o período em que madre Tekla foi superiora geral, foram abertas 16 novas casas em todo o mundo, inclusive nos países nórdicos como Dinamarca, Suécia, Noruega e Estônia. Mas irmã Tekla, além de ser a estimada superiora de 500 irmãs, demonstrou-se também uma ótima organizadora de conferências de estudos sobre o ecumenismo, campo no qual é fortemente empenhada e sobre o qual possui uma visão muito clara e conhecedora. Por exemplo, foi a força motora do encontro internacional de estudo "Santa Brígida e o Ano Santo", realizado em Roma dias 12 e 13 de novembro de 1999, evento que trouxe para Roma, 400 cristãos de todas as confissões da Escandinávia à Polônia. Estavam presentes, a família real sueca, os bispos e os arcebispos católicos e luteranos da Suécia, Finlândia, Noruega e Dinamarca, reunidos em Roma para escutar as conferências, que concentraram-se, principalmente, sobre a espiritualidade de santa Brígida e sobre o ecumenismo.

Madre Tekla, por favor fale-nos um pouco sobre a origem de sua vocação.

MADRE TEKLA FAMIGLIETTI:
Creio que o senhor foi muito bom para mim porque desde a minha infância sabia que era chamada a ser religiosa. Nasci numa família católica fervorosa. Os meus pais, as minhas três irmãs e os meus dois irmãos emigraram para os Estados Unidos, quando já estava no convento. Assim nunca fui encontrar-lhes nos Estados Unidos: não porque existissem desavenças, mas porque o Senhor chamou-me a este abandono completo. Queria e quero sempre seguir Cristo, o qual infinito amor sempre vi resplandecer na minha vida. Mesmo se sabia que era chamada a consagrar toda vida a Deus, precisei de tempo antes que encontrasse a Ordem que pensava fosse justa para mim. Quando, afinal, encontrei, fiquei muito contente: a Ordem do Santíssimo Salvador de santa Brígida apaixonou-me desde quando encontrei-a pela primeira vez: havia o justo equilíbrio entre vida contemplativa e vida ativa. Passei os primeiros anos de vida conventual em Lugano, na Suíça. Aquele mosteiro é uma jóia rara, no meio de uma natureza maravilhosa. Lá estive durante 24 anos, a metade dos quais como madre abadessa do mosteiro.

É difícil a tarefa de uma madre superiora de uma Ordem com mais de 500 irmãs?

MADRE TEKLA:
Primeiramente é uma missão, um serviço à Igreja. É difícil? Confio no auxílio dos meus dois grandes modelos: santa Brígida e madre Elisabete. Sinto-as muito próximas, sinto que guiam e abençoam, a mim e às minhas irmãs. Procuro permanecer na sua tradição e companhia através da oração, tentando, em tal modo, pôr em prática a sagrada amizade com os santos, que se professa no Credo quando dizemos: "Creio na comunhão dos santos...". A demais, sinto-me felizmente abençoada pelo apoio das irmãs, seja através do trabalho, seja através das orações. Por isso, mesmo sendo difícil, nunca é uma cruz "tão" difícil de suportar. É uma vocação que deriva não somente da Ordem mas da Igreja. É a Igreja, da qual somos uma humilde parte, que me chama a conduzir esta Ordem com todas as minhas forças e a força de Cristo.

O que foi que mais mudou em sua vida em todos esses anos desde que é religiosa?

MADRE TEKLA:
Diria que o que mais me mudou e me ensinou na minha vida foram os sofrimentos. Desde 1981 tive uma série de doenças, fui muitas vezes operada. Depois de ter sofrido muito, entende-se melhor e vê-se sob uma luz diversa o Senhor e os seus sofrimentos, suportados por nós no amor divino. Analogamente, também as relações com os outros mudam. Sinto-me mais próxima do que antes das pessoas que sofrem. E esses sofrimentos têm um significado muito importante também para a minha vida espiritual. Durante uma das operações mais longas, que durou mais de cinco horas, estive às portas da morte, e essa experiência, que para mim foi a experiência de Cristo, pôs a minha vida em uma nova perspectiva.

Quais são os carismas de sua Ordem?

MADRE TEKLA:
São três: primeiro, o louvor a Deus, segundo, a reparação e terceiro, a unidade. O primeiro, o louvor ao Senhor, não é somente alguma coisa que se faz quando nos reunimos na Igreja para rezar. Procuramos fazer de maneira que o louvor do Senhor seja o sangue que escorre em nossas veias. Na vida de todos os dias, nas tarefas mais banais e cotidianas que procuramos realizar com o amor a Cristo, próprio como fazemos concretamente na nossa liturgia diária. O conteúdo principal do louvor ao Senhor é amar-lo, prescindindo do momento do dia ou da ocupação em que nos encontramos. Segundo, a reparação. Cristo é o crucifixo. Não é possível ser religiosa sem ter Cristo como o Todo, esposando a sua missão, continuando a sua obra de redenção da humanidade. E isso podemos fazer com aquilo que somos, muito mais do que com o que fazemos. Escrevi muitas vezes ao Papa que, como Cristo, oferecemos as nossas vidas em benefício da Igreja. Oferecemos os dons que estamos em condição de oferecer, mas os dons maiores que podemos fazer é o dom de nós mesmos. O dom de nós mesmos é um dom de reparação e eu o considero importantísssimo.
O terceiro carisma é ligado diretamente ao segundo. Damos nós mesmos em reparação para um objetivo específico, e este objetivo é a unidade. Quando falo de unidade não penso somente no ecumenismo negociado pelos teólogos. Penso muito mais na oração de Jesus: "Pai faz com que sejamos unidos em um só corpo". É a unidade entre indivíduos, unidade nas famílias, unidade na Igreja e entre as diversas Igrejas, unidade em geral no mundo de hoje, mas mais do que tudo, é a unidade dentro de nós mesmos, a unidade pessoal com Deus e com o nosso ser interior.
Brígida queria e promovia a unidade no seu tempo. Madre Elisabete queria a mesma coisa, mesmo se viveu em uma época diversa. Na época de Brígida, a Igreja do Ocidente era ainda unida, enquanto que depois da Reforma mudou a situação. Madre Elisabete procurou continuar a vocação de Brígida e, com a mesma força de Brígida, tornou a fundar esta Ordem que já não existia mais nos países nórdicos.
Quando conheci madre Elisabete entendi imediatamente que se tratava de uma pessoa de dons extraordinários, mas a característica principal, era que ela possuía o Senhor. Não era uma pessoa normal, mas uma pessoa que possuía Cristo, e Cristo a possuía.

Como se sentem as suas irmãs que vivem nos países como a Dinamarca, onde a Igreja católica representa uma minoria?

MADRE TEKLA:
Procuro sempre de ensinar as irmãs que não é importante se se encontram em um país católico ou não, se vivem em uma cultura materialista ou não, porque Deus vive em cada coração. Brígida queria que nós fôssemos uma luz para todos os seres humanos, seja diretamente através do contato com as pessoas, seja indiretamente, com as nossas orações. É o Senhor que deve interceder. Mesmo se o único fruto de uma nova casa fosse a salvação de uma só alma, que de outra forma, nunca teria conseguido encontrar Cristo, isto valeria a instituição de toda a casa.

Como vê a via para uma maior unidade na Igreja?

MADRE TEKLA:
Creio em um "ecumenismo da amizade". Depois do Concílio Vaticano II falou-se muito disso. Agora é tempo de resultados concretos! Existem certas barreiras que devem cair e nós devemos nos convencer que estamos próximos uns dos outros depois de tantos séculos de separação. Creio que a assinatura da Declaração de Augsburg de outubro passado, possa servir para demonstrar que não estamos mais tão distantes entre nós e que podemos tornar-nos ainda mais unidos. Analogamente, creio que o Grande Jubileu possa ser uma ocasião para fazer prosseguir ulteriormente esta busca. Cada alma está em busca, por isso busquemos Cristo juntos e rezemos juntos. Este era o objetivo principal do encontro que acabamos de ter aqui em Roma. Era para dar uma base de encontro e, mais do que tudo, pedir a Deus juntos. Deus nos dá sempre novos caminhos para estarmos juntos.
A coisa mais importante é promover um diálogo no espírito da caridade de nosso Senhor. Eu digo sempre ao Papa: Santo Padre, seja um tapete, de tal forma que os outros possam caminhar num terreno mais macio! Devemos nos encontrar esperando o melhor dos nossos irmãos.


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